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Der Artikel "Der Schlaganfall und seine Folgen" befasst sich mit den Ursachen, den Folgen und den therapeutischen Gruppen, die nach einem Schlaganfall helfen können.

Der Schlaganfall und seine Folgen

 Stellen Sie sich bitte folgendes vor:
Sie erwachen in einem Bett und befinden sich in einem Raum, in dem Menschen sind, die Ihnen nicht bekannt sind. Sie wollen aufstehen und bemerken, dass Sie Ihren rechten Arm und Ihr rechtes Bein nicht bewegen können. Sie sehen, dass die Menschen mit Ihnen sprechen wollen, aber sie können deren Sprache überhaupt nicht verstehen, sie sprechen eine Ihnen unbekannte Sprache. Sie haben großen Durst und wollen um etwas zu trinken bitten. Aber das, was sie sagen, wird offensichtlich gar nicht verstanden. Man schaut sie nur ratlos an. Sie möchten gerne erfahren wo Sie sich befinden. An einer Wand hängt ein Schild, vielleicht können Sie lesen, was auf diesem Schild steht. Aber was sind das für merkwürdige Zeichen? Diese Formen und Figuren sind Ihnen fremd und unvertraut. Alles erscheint Ihnen wie ein Albtraum, sie fühlen sich völlig hilflos, sie geraten in Panik.

Wenn in diesem Traum der Ort vielleicht ein Krankenhausbett ist, kann dieser Albtraum möglicherweise bittere Realität geworden sein: Sie sind von einem Schlaganfall betroffen und leiden an einer Lähmung der rechten Körperseite und einer Sprachstörung. Der beschriebene Alptraum wird in Deutschland jeden Tag für mehr als dreißig Menschen Realität: ein Traum, aus dem es oft kein Erwachen mehr gibt.

Der Schlaganfall
Der Schlaganfall ist eine der häufigsten Erkrankungen, die dritthäufigste Erkrankung nach dem Herzinfarkt und den Krebserkrankungen, die zum Tode führen kann.
Er wird ausgelöst durch eine Schädigung des Blutgefäßsystems unseres Körpers ähnlich wie bei einem Herzinfarkt, nur dass beim Schlaganfall das Gehirn betroffen ist.

Was ist ein Schlaganfall?
Umgangssprachliche Bezeichnung für das meist plötzlich......(vollständige Fassung als pdf-Datei)

 

Der Schlaganfall und seine Folgen


Die englische Version:

         

stroke and their effects


Zur Aphasie und ihren Erscheinungsformen:

Jährlich erkranken allein in Deutschland bis zu 200 000 Bundesbürger durch einen Schlaganfall (Hirninfarkt, Apoplex, Insult). Etwa 10-15% der Betroffenen, also 20 000 - 30 000, behalten bleibende Schädigungen ihrer Sprach- bzw. Kommunikationsfähigkeit. Das Ausmaß der Beeinträchtigungen kann sehr unterschiedlich sein. Das heißt also, dass der beschriebene Alptraum jeden Tag für mehr als dreißig Menschen ein Traum wird, aus dem es kein Erwachen mehr gibt.

 Ein Betroffener kommt zu Wort:

"Als ich aus meinem Koma erwachte, bemerkte ich, dass ich meinen rechten Arm und mein rechtes Bein nicht bewegen konnte. Ich wollte aufstehen, aber es ging nicht. Mir wurde klar, dass ich in einem Krankenhaus lag. Endlich kam die Visite und ich sagte dies dem Arzt und den Schwestern. Ich wollte wissen, warum und was mit mir passiert sei. Aber man lachte nur und sprach für mich in Worten, die ich nicht begreifen konnte. Ich habe mich noch nie so hilflos und verlassen gefühlt." (Zitat aus der Broschüre Aphasie - Sprachstörungen nach dem Schlaganfall der Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe S.11)

 

Ein Aphasiker ist also gedanklich dazu in der Lage, seine Situation ganz normal wahrzunehmen und zu verarbeiten. Er kann die räumliche Situation (Krankenhaus) und die Funktionen der Personen (Ärzte, Schwestern) ohne weiteres erfassen. Erst in dem Moment, wenn er versucht , seine Sprache zu benutzen, erfährt er durch die Reaktionen der anderen, dass der Versuch, seine Gedanken in Worte zu kleiden, fehlgeschlagen ist. Und die gehörten Worte bleiben unverständlich. Auch Versuche sich schriftlich zu äußern bleiben erfolglos..........

(vollständige Fassung als pdf-Datei)

                     

Aphasie
 



 
   
   
   
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